Chronik der Bundesschützenkapelle Neuss

Die Geschichte der BSK beginnt 1928 – als sich Jean Schmitz mit seinen Musikkollegen aus dem “Streichorchester des Jungmännervereins von St. Marien” dazu entschloss, den Verein als Blaskapelle zu etablieren.

Der “Musikverein Novesia” war entstanden, und schon ein Jahr später marschierten die 16 jungen Männer in den Reihen des Jägercorps erstmalig über den Neusser Markt.

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Jean Schmitz mit der Bundesschützenkapelle

Nach dem Krieg, als die Schützenfeste wieder auflebten, war auch “Novesia” wieder im Geschäft. Unter diesem Namen allerdings nicht mehr lange, denn schon 1952 wurde das Orchester vom Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften einstimmig zur “Bundesschützenkapelle” ernannt.

Bis heute sind mit diesem Titel verschiedene Repräsentationsaufgaben verbunden. Jüngstes Beispiel: Die musikalische Gestaltung des Bundesköniginnentages 2013 in Stürzelberg.

Martin Lorenz mit der Bundesschützenkapelle

Martin Lorenz mit der Bundesschützenkapelle

Gründer Jean Schmitz (“Schmitze Schäng”) leitete die BSK mehr als 40 Jahre, erst 1970 übergab er die Stabführung seinem Sohn Hubert Schmitz, der bis zu seinem Tod 1994 als Kapellmeister tätig war.

Ihm folgten im Amt des Kapellmeisters von 1994 bis 1998 Raimund Pelzer und von 1999 bis 2010 Franz Josef Backes. Seit 2011 ist Martin Lorenz Kapellmeister der Bundeschützenkapelle Neuss.